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Webreportage Fördermaßnahme zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit in der Bildungsforschung

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Einleitung

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Die Fördermaßnahme "Stärkung der Europäischen Zusammenarbeit in der Bildungsforschung" trägt dazu bei, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im europäischen Raum in einen engen Austausch treten und voneinander lernen – und damit gleichzeitig Europa voranbringen.
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Das BMBF hat die neue Fördermaßnahme ins Leben gerufen, um die zentralen Herausforderungen im Bildungswesen durch ein gemeinsames Vorgehen besser zu bewältigen. Sie ermöglicht es Bildungsforschenden – inklusive des wissenschaftlichen Nachwuchses – sich europaweit zu vernetzen, inhaltlich auszutauschen und Innovationen innerhalb der europäischen Bildungsforschung voranzutreiben. Ein zentrales Anliegen dabei ist es, die Nutzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Praxis zu verbessern.
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Ziel der gemeinsamen Anstrengungen ist es, bestmögliche Gestaltungsoptionen für die nationalstaatlichen Bildungssysteme zu erforschen. Denn bei vielen Fragen stehen europäische Staaten vor den gleichen Herausforderungen. Zum Beispiel:

Warum schneiden Kinder und Jugendliche bei Bildungsvergleichsstudien verhältnismäßig schlecht ab?
Wie kann das Leistungsniveau von Kindern aus benachteiligten Familien verbessert werden?
Wie gelingt die Digitalisierung in Schule und Unterricht?
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Aktuell fördert das BMBF in der Fördermaßnahme zur Stärkung der europäischen Zusammenarbeit in der Bildungsforschung sieben Projekte. In den Projekten arbeiten 92 Netzwerkpartnerinnen und -partner aus 17 EU-Ländern sowie den USA und Kanada mit – neben Forschenden beispielsweise auch Schulen, Museen und Spieleentwicklerinnen und -entwickler. Die Projekte im Überblick:

BILAD - Bildungsforschung an informellen Lernorten im Spannungsfeld von Authentizität und Digitalität

COMPOUNDS - Herausforderung Verbundfächer. Ein europäisches Netzwerk

E-ADAPT  - Große Fragen brauchen gemeinsame Antworten: Eine europäische Wissenschafts-Praxis-Initiative für den adaptiven Unterricht

EU-FairPlay - Europäisches Netzwerk für gerechte Bildung mit Digitalen Spielwelten
 

IDeAll - Sprachliche Entwicklung und sprachliche Bildung neu zugewanderter gehörloser und schwerhöriger Schüler:innen

ReaC - Religion and Citizenship: Ein europäisches Netzwerk zur Stärkung des Beitrags religiöser Bildung zur zivilgesellschaftlichen Bildung  

SeReLiDiS - Selbst-reguliertes Lernen in digitalisierten Schulen


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Projekte

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Norwegen:

1
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Deutschland:

42 
(Stand 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus UK:

9
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Frankreich:

2
(Stand 03/2020)

Netzwerkpartnerinnen und -partner aus den USA:

1
Stand: 03/2022

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Schweden:

4
(Stand 05/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Spanien:

3
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Belgien:

1
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus den Niederlanden:

8
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus der Tschechischen Republik:

2
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Finnland:

7
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Estland:

2
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Ungarn:

1
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Österreich:

3
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Italien:

1
(Stand: 03/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Rumänien:

1
(Stand: 02/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus der Schweiz:

4
(Stand: 05/2022)

Netzwerkpartnerinnen/-partner aus Luxemburg:

1
(Stand: 03/2022)

Projektpartnerinnen und -partner aus Kanada:

2
Stand: 03/2022

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Tablet-Klassen, Distanzlernen, MOOC – Bildung 2.0 findet zunehmend im digitalen Raum statt. Damit das gelingt, müssen Lehrende und Lernende jedoch fähig sein, mit diesen digitalen Möglichkeiten gut umzugehen. Und wissen, wie digitale Quellen zu bewerten sind, wie Lernprozesse im digitalen Raum gestaltet und reguliert werden und wie selbstgesteuertes Lernen begleitet werden kann. SeReLiDiS macht sich hier an die Arbeit, eine Agenda für die internationale Verbundforschung auszuarbeiten. Und Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammenzubringen, die gemeinsam nach Antworten suchen.

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Wie können wir Klimakatastrophen, Artensterben, Migration, Kriege und Welthunger verhindern? Nur indem wir lernen komplex zu denken – und das geht am besten in Verbundfächern. Damit auch Deutschland diese Chance nutzt, will das Projekt COMPOUNDS zusammen mit europäischen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Schulmedienverlagen, Lehrkräftebildung und Schulen best practices sammeln und neue Medien und Unterrichtskonzepte entwickeln.

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Religion, plurale Gesellschaft und demokratische Grundordnung – wie passt das zusammen? Und was kann der schulische Religionsunterricht dazu beitragen, dass Radikalisierungen vorgebeugt und das demokratische Miteinander gestärkt wird? Antworten auf diese Fragen will das Projekt ReaC mit europäischen Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Praxis finden. Mit dabei sind außerdem Institutionen wie die Landeszentrale für politische Bildung NRW.

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Deutsch lernen? Und parallel dazu die Deutsche Gebärdensprache? Dazu zuhause in einer anderen Laut- und/oder Gebärdensprache kommunizieren? Der Spracherwerb von zugewanderten Kindern und Jugendlichen mit einer Hörbehinderung ist komplex. Forschung dazu: bisher keine. Das Projekt IDeALL will hier für einen Aufbruch im deutschen Bildungssystem sorgen und bringt dafür europäische Fachleute der Mehrsprachigkeitsforschung und Pädagogik für Menschen mit Hörbehinderung zusammen. Ziel ist es, gemeinsam Lernforschung, Unterrichtskonzepte und Lehrkräftebildung für diese Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

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Spielend lernen und auch noch Bildung für alle? Geht das? Trauen wir uns das? Das Projekt EU-FairPlay sucht Antworten auf diese Fragen und innovative Wege zum Abbau von Bildungsungerechtigkeit durch digitales spielbasiertes Lernen. Mit an Bord sind dabei nationale und internationale Partnerinnen und Partner aus Bildungstechnologie, Spielforschung und Bildungsforschung.

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Eine Schule, die alle Schülerinnen und Schüler individuell fördert? Eine Lehrkraft, die passgenau auf alle Lernenden eingeht? Eine Utopie? Adaptiver Unterricht eröffnet neue Wege, ALLE Lernenden fortlaufend darin zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Damit dies schon bald Wirklichkeit wird, geht das Projekt E-ADAPT auf Reisen und sammelt europaweit Innovationsimpulse und Erfolgsbeispiele. Auch dank digital unterstützter Assessments und intelligenter Nutzung des digitalisierten Unterrichts beginnt die Zukunft von Schule und Unterricht schon heute.

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Internet und Virtual Reality contra Museen, Science Center und Gedenkstätten – oder zusammen ein unschlagbares Team? Wie man authentische Objekte mit digitalen Medien kombinieren kann, damit noch spannendere Lernwelten entstehen, interessiert das Projekt BILAD. Mit seinen europäischen Netzwerkpartnerinnen und -partnern wird es dazu die besten Ideen sammeln und weiterentwickeln.

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Links

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Herausgeber:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 321 - Bildungsforschung
53170 Bonn 


Text und Gestaltung:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)
Projektträger
Abteilung Empirische Bildungsforschung
Postadresse:
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel.: 0228 3821-2031
Fax: 0228 3821-1671
E-Mail: ebf@dlr.de


Stand: Mai 2022
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BILAD 
  • Prof. Dr. Palmyre Pierroux, University of Oslo 
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BILAD
  • Prof. Dr. Hannes Krämer, Universität Duisburg 
  • Prof. Dr. Christian Kuchler - RWTH Aachen
  • Dr. Christian Sichau, Experimenta Heilbronn 
  • Dr. Inga Specht, Museum König   
COMPOUNDS 
  • Prof. Dr. Daniel Scholl, Vechta 
  • Prof. Dr. Riem Spielhaus, Leibniz-Institut für Schulbuchmedien 
  • Prof. Dr. Christoph Bläsi, Johannes-Guttenberg-Universität Mainz
  • Helga Holtkamp, EEGP Europ. Bildungsmedienverlag 
E-ADAPT
  • Jprof. Lisa Bardach, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Colin Cramer, Eberhard Karls Universität Tübingen
  • Dr. habil. Christian Fischer, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Andreas Lachner,  Digitalisierung in der Lehrerbildung (TüDiLB) Zentrum für Forschung und Transfer
  • Prof. Dr. Benjamin Nagengast, Universität Tübingen
  • Kurt Schneider, Zentrum für Medienbildung, Tübingen
  • Prof. Dr. Katharina Scheiter, Stiftung Medien in der Bildung (SbR) Leibniz-Institut für Wissensmedien
  • Dr. Thomas Riecke-Baulecke,  Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) 
  • Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe
  • Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Regionalstelle Tübingen
  • Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg
EU-FairPlay
  • Netzwerk Medienpädagogik Sachsen
  • Gamify Now! UG
  • Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW 
  • game – Verband der deutschen Games-Branche e.V.
  • Medienwelten.schule
  • Hector Kinderakademien in Baden-Württemberg
  • Serious Games Society

IDeALL
  • Gronewald-Schule Köln (DHH/hörend), Schule mit FSP Hören
ReAC
  • Prof. Dr. Fahimah Ulfat, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. i.R. Hans-Georg Ziebertz, Universität Würzburg
  • Comenius Institut Münster
  • Landeszentrale für politische Bildung NRW 
SeReLiDiS
  • Prof. Dr. Julian Roelle, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Nikol Rummel, Ruhr-Universität Bochum
  • Prof. Dr. Marc Stadtler, Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Marie Vanderbeke, Ruhr-Universität Bochum
  • Bildungsbüro Bochum
  • Bildungsbüro Herne
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BILAD
  • Dr. Antti Laherto, University of Helsinki

E-ADAPT
  • Katariina Salmela-Aro und Marjo Kyllönen, University of   Helsinki  
  • University of Jyväskylä
  • REGIONAL STATE ADMINISTRATIVE AGENCY FOR WESTERN AND INLAND FINLAND 

ReAC
  • Dr. Inkeri Rissanen, Tampere University 

SeReLiDiS
  • Prof. Dr. Sanna Järvelä, University of Oulu

EU-FairPlay
  • Education and Culture, Tampere University 
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BILAD
  • Dr. Maria Xanthoudaki, Museo Leonardo da Vinci, Mailand



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EU-FairPlay

  • Dr. Alexandra Bauldinault, Sorbonne University
  • Education and Communication Lab, University of Strasbourg
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BILAD
  • Prof. Dr. Anne Land-Zandstra, Leiden University
IDeALL
  • Kentalis (DHH/hörend), Forschungsinstitut mit 40 Schulen mit FSP Hören, Sint-Michielsgestel

E-ADAPT
  • Maastricht University

ReAC
  • Prof. Dr. Pål K. Botvar, University of Agder

SeReLiDiS
  • Dr. Martine Baars, Erasmus University Rotterdam
  • Dr. Anique de Bruin, Maastricht University
  • Prof. Dr. Inge Molenaar, Radboud University Nijmegen

EU-FairPlay
  • School of Communication, Media & IT,  Hanze University of Applied Sciences
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BILAD
  • Prof. Dr. Theano Moussouri, University College London

IDeALL
  • Prof. Dr. Chloe Marshall (hörend), Psychology and Human Development, University College London
  • Prof. Dr. Ruth Swanwick (hörend), Deaf Education, University of Leeds

E-ADAPT
  • Prof. Dr. Chris Brown, School of Education, Durham University
  • Chartred College of Teaching, Brunswick, London
  • Evidence Based Education
  • Netley Marsh CE Infant School
  • St. Mary Magdalene Academy Primary School

EU-FairPlay
  • Disruptive Media Learning Lab, Coventry University
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BILAD
  • Dr. Martin Storksdiek, Oregon State University
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IDeALL
  • Equalizent (DHH/hörend), Bildungsorganisation für DHH, Wien

COMPOUNDS
  • Prof. Dr. Matthias Kowasch, PH Steiermark

EU-FairPlay
  • Klinische Psychologie, Universität Innsbruck
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COMPOUNDS
  • Prof. Dr. Peter Gautschi, PH Luzern
  • Dr. Sylvie Joublot Ferré, HP Vaud

E-ADAPT

  • Jacobs Stiftung

SeReLiDiS

  • Prof. Dr. Yves Karlen, Fachhochschule Nordwestschweiz, Schweiz

EU-FairPlay
  • Institut Kompetenzdiagnostik, PH St. Gallen
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COMPOUNDS
  • Dr. Granados Sánchez, University of Girona

SeReLiDiS
  • Prof. Dr. Ernesto Panadero, University of Deusto, Bilbao
  • Prof. Dr. Ladislao Salmerón, University of Valencia
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COMPOUNDS
  • Prof. Dr. Tomáš Janík, Brno University
  • Dr. Zuzana Sikorová, Ostrava University
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COMPOUNDS
  • Prof. Dr. Andrea Farsang, Szeged University
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IDeALL
  • Prof. Dr. Joanna Cannon, Education of the Deaf and Hard of Hearing, University of British Columbia

COMPOUNDS
  • Prof. Dr. Chantal Déry, University of Québec
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E-ADAPT
  • University of Tartu

EU-FairPlay
  • School of Digital Technologies, Tallinn University
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ReAC
  • Prof. Dr. Silviu Rogobete, West University of Timisoara
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IDeALL
  • Prof. Dr. Ingela Holmström, University of Stockholm
  • Dr. Camilla Lindahl, University of Stockholm

ReAC
  • Prof. Dr. Anders Sjöborg, Uppsala University
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SeReLiDiS
  • Prof. Dr. Koen Lombaerts, Vrije Universiteit Brussel
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E-ADAPT
  • Ministère de l'Éducation nationale, de l'Enfance et de la Jeunesse
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Die Digitalisierung stellt die europäischen Bildungssysteme vor große pädagogisch-psychologische Herausforderungen. Digitales Lernen kann die Individualisierung und Eigenständigkeit von Lernprozessen fördern, erfordert aber von allen Akteuren – also nicht nur Schülerinnen und Schülern, sondern auch Lehrkräften oder Schulleitungen – ein hohes Maß an Bewertungs- und Selbstregulationskompetenzen. Ziel des Projektes ist es, ein internationales und interdisziplinäres Netzwerk aus Bildungsforschenden und Akteuren aus der Bildungspraxis aufzubauen, das die Fördermöglichkeiten der Bewertungs- und Selbstregulationskompetenz beim digitalen Lernen herausarbeitet. Die Netzwerkarbeit mündet in einem praxisorientierten SeReLiDiFramework – einer theoretischen Basis für eine Agenda internationaler Verbundforschung, die wiederum als Grundlage dienen kann, um technologisch-pädagogische Entwicklungen zu gestalten. Über eine Anbindung an Projektpartnerinnen und -partner aus der Bildungspraxis können außerdem frühzeitig Handlungsoptionen für Schulen abgeleitet und in ersten Pilotstudien evaluiert werden.

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Verbundfächer sollen durch fachübergreifendes Lernen einerseits den leichteren Einstieg in das Fachwissen einzelner Disziplinen ermöglichen. Andererseits eignen sie sich besonders, um Wissensbestände vernetzt zu thematisieren. In Deutschland werden Verbundfächer überwiegend an nicht-gymnasialen Sekundarschulen unterrichtet. Die bisherigen Verbundfächer sehen sich allerdings mit der Herausforderung konfrontiert einer Entfachlichung entgegenzuwirken – nicht zuletzt aufgrund der zur Verfügung stehenden Bildungsmedien.   Das Projekt Compounds wird ein internationales Netzwerk aus Forschenden, europäischen Verlagen für Bildungsmedien sowie Schulen und Lehrkräften aufbauen. Gemeinsam sammeln und bewerten die Beteiligten die existierenden Konzepte, Theorien und Methoden der Fachdidaktiken. Darauf basierend formulieren sie länderübergreifende Standards für einen qualitativ hochwertigen Verbundfachunterricht. Für die Forschung entwickelt Compounds zudem neue methodische, pädagogische, didaktische und vor allem auch mediale Ansätze für den Verbundfachunterricht.

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Eine der zentralen Herausforderungen des Bildungswesens ist es, die Entwicklung eines demokratischen Werteverständnisses zu fördern. Religiöse Bildung kann dazu einen entscheidenden Beitrag leisten, denn für viele Menschen in Europa prägt sie die individuellen Wertevorstellungen. Spezifische Bildungsangebote können die demokratieförderlichen Potentiale von Religion stärken und gegensätzlichen Entwicklungen präventiv begegnen. Bisherige Konzepte haben sich allerdings noch als wenig effektiv erwiesen. Ziel des Projektes ist es, ein EU-weites interdisziplinäres Netzwerk von Expertinnen und Experten sowie Nachwuchskräften aus Wissenschaft und Praxis aufzubauen. Das Netzwerk identifiziert und analysiert drei Jahre lang zentrale Bildungsherausforderungen im Schnittfeld von religiöser und zivilgesellschaftlicher Bildung. Außerdem evaluiert es bestehende Konzepte und prüft inwiefern sie die Herausforderungen bereits effektiv adressieren. Daran anknüpfend entwickelt es innovative Lösungsansätze. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit in Form wissenschaftlicher Publikationen und einer Bildungsexpertise zugänglich gemacht. Und fließen in die universitäre Lehre und Fortbildung von Lehrkräften ein.

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Das Projekt widmet sich der bisher kaum erforschten Zielgruppe der neu zugewanderten gehörlosen und schwerhörigen Schülerinnen und Schüler (Immigrant Deaf and Hard-of-Hearing Additional Language Learners). Ziel ist der Aufbau eines nationenübergreifenden und interdisziplinären Austausch- und Forschungsnetzwerks, in dem die Expertinnen und Experten das Wissen aus der Mehrsprachigkeitsforschung mit den Erkenntnissen aus der Pädagogik für Menschen mit Hörbehinderung zusammenbringen. So soll eine Basis dafür geschaffen werden, (1) die Lernsituation für die Zielgruppe besser zu verstehen, (2) Konzepte für den Sprachenunterricht zu entwickeln und (3) die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu verbessern. Das Netzwerk kann auf diese Weise Forschungs- und Praxisdefizite aufzeigen und Empfehlungen für Lehrkräfte, Eltern und Forschende aussprechen.

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Die COVID-Pandemie hat in vielen Bildungsbereichen einen positiven Digitalisierungsschub ausgelöst - aber gleichzeitig auch bestehende Ungleichheiten weiter verschärft. Nicht alle Lernenden können den fehlenden Präsenzunterricht erfolgreich ausgleichen. Spielerisch digital lernen  – englisch: Digital Game-Based Learning (DGBL) – kann die Angst vor zu hohen technischen Anforderungen nehmen und positive Erfahrungen beim digitalen Lernen ermöglichen. Die Lernenden können stärker gefördert und beteiligt werden und die individuellen Potenziale besser sichtbar und nutzbar gemacht werden. Das Verbundprojekt EU-FairPlay zielt darauf ab, ein internationales und interdisziplinäres Netzwerk zu schaffen, das mit Akteuren aus den Bereichen Bildungstechnologie, Spielforschung und Bildungsforschung vorhandenes Wissen zu erfolgreichen Lernspielkonzepten für den Unterricht bündelt. Dabei wird eine gemeinsame Agenda zu spielbasiertem und wissenschaftlichem Lernen erarbeitet. Die Ergebnisse sollen das deutsche Bildungswesen im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens leistungsfähiger machen und die steigende Bildungsbenachteiligung bremsen. Die Nutzbarkeit der Ergebnisse für alle Altersstufen stellt dabei einen besonderen Mehrwert dar.

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Adaptiver Unterricht bietet allen Schülerinnen und Schülern eine passende Lernumgebung, um Wissenserwerb und Lernverhalten zu optimieren. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sorgen dafür, dass sich adaptiver Unterricht von einer Vision zu einem praktikablen Unterrichtsmodell wandelt. In Ländern wie Estland und Finnland nutzen Lehrkräfte bereits immer öfter digitale Lernstandsdaten, um ihren Unterricht an die individuellen Lernvoraussetzungen ihrer Schülerschaft anzupassen. Damit möglichst viele Lernende in Europa von einer adaptiven Unterrichtsgestaltung profitieren können, bringt das Projekt Expertinnen und Experten aus Bildungsforschung und -administration intensiv in einen transeuropäischen Dialog. Die Erfahrungswerte der internationalen Forschenden können nicht zuletzt neue Impulse für die deutsche Bildungsforschung und Bildungslandschaft setzen. Dazu werden in den beteiligten Partnerländern unter anderem Best Practice-Videos gedreht, die den Transfer der Projektergebnisse in die deutsche Bildungsadministration und -praxis sicherstellen.

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Informelle Lernorte – wie etwa Museen, Science Center und Gedenkstätten – bieten ein im Bildungsbereich einzigartiges Zusammenspiel von authentischen Sachverhalten mit digitalen Medien. Trotz ihrer großen Relevanz sind Themen des informellen Lernens in der empirischen Bildungsforschung bisher aber nur randständig behandelt worden. Ziel des Verbundprojekts ist es daher, ein dauerhaftes, offenes und interdisziplinäres Netzwerk zur strategischen Zusammenarbeit im Bereich des informellen Lernens aufzubauen. Auf diese Weise werden Forschende aus dem Bereich der empirischen Bildungsforschung mit hochkarätigen Praxispartnerinnen und -partnern aus ganz Europa und der USA von Anfang an eng und praxisorientiert zusammenarbeiten. Konkret beleuchtet das Netzwerk das Zusammenspiel authentischer Lernangebote mit den vielfältigen Formen digitaler Umsetzung aus unterschiedlichen Perspektiven. Darüber hinaus werden die Forschenden innovative Lernformate und Vermittlungskonzepte sowie weitere Forschungsansätze und Forschungsbedarfe identifizieren.

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